TOMCHEMIE
 
Forum durchsuchen:
» Erweiterte Suche

TOMCHEMIE » Tomchemie Forum » Protokolle » Rechenaufgaben zur quantitativen anorganischen Chemie » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Rechenaufgaben zur quantitativen anorganischen Chemie
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Rechenaufgaben zur quantitativen anorganischen Chemie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich schreibe in kommender Zeit eine Chemie Klausur und brauche Hilfe. Ich habe Altklausuren, aber keine Lösungen. Deshalb wollte ich hier einige Aufgaben aufführen und wäre dankbar für Lösungsvorschläge mit Erklärung. Vielen Dank im Voraus.




1) 2,000 l einer 62 %igen Schwefelsäure (p20=1,5200 g/ml) sollen mit Wasser (p20=0,9980 g/ml) auf 48 % (p20=1,3761 g/ml) verdünnt werden.
a) Berechnen Sie das Volumen in ml des dafür notwendigen Aqua dest.
b) Berechnen Sie in ml die Volumenkontraktion der entstandenen Lösung.


2) Wieviel ml Wasser müssen den 150,0 ml einer 0,2 N ZnSO4 (f=0,972) entzogen werden, damit diese Lösung genau 0,200 N wird?


3) Eine schwache einprotonige Säure wird mit 0,1 N NaOH (f=1,000) titriert. Nach einem Verbrauch an Maßlösung von 16,00 ml wird ein pH-Wert von 4,4 gemessen. Der pH-Wert wird mit einem elektronischen pH-Meter bestimmt. Die weitere Zugabe von 4,00 ml Maßlösung ergab einen pH-Wert von 4,7.
a) Berechnen Sie das zur Neutralisation der schwachen einprotonigen Säure notwendige Volumen an Maßlösung.
b) Ermitteln Sie den Säureexponenten (pKa).

4) Nordisches Gold ist eine Legierung, die zu 89,00% aus Kupfer besteht. Zur Überprüfung der Qualität des Münzmetalls wird eine 7,80 g schwere 0,50€ Münze in halbkonzentrierter Salpetersäure aufgelöst und nach Abfiltrieren unlöslicher Bestandteile mit Wasser auf 1,000l aufgefüllt. Von dieser Lösung werden 20,0 ml abpipettiert, mit etwa 0,6 g Kaliumiodid versetzt. Nach einigen Minuten wird die tiefbraune Lösung mit 0,1 M Na2S2O3 (f=1,003) bis zur leichten Gelbfärbung titriert.
Nach Zugabe von Stärkelösung wird weiter bis zur Entfärbung titriert. Hierbei werden bei vier Bestimmungen 20,95 ml 21,20 ml, 21,25 ml und 21,40 ml verbraucht.
a) Formulieren Sie die der Bestimmung zugrunde liegende Reaktionsgleichungen!
b)Bestimmen Sie die relativen Fehler sowie die Standardabweichung unter der Annahme, dass das arithmetische Mittel den wahren Wert darstellt.
c) Wie groß hätte der Verbrauch an Maßlösung sein müssen, wenn die deklarierten 89,00% Kupfer in der Münze enthalten wären?

5) 4,5000 g NaH2PO4 wurden in 20,0 ml Aqua dest. gelöst. Die entstandene Lösung wird in einen 100,0 ml Messkolben überführt und bis zur Kolbenmarkierung aufgefüllt. Berechnen Sie die Konzentration an Hydronium-Ionen in der entstandenen Lösung in ihrem Gleichgewichtszustand bei 20°C.
pKa20 (H3PO4)=
pKa120=1,96
pKa220=7,12
pKa320=12,32

6) Eine Gewässerprobe enthält unter anderem Calcium und Magnesium. Diese Bestandteile sollen komplexometrisch bestimmt werden. Hierfür werden 20,0 ml der Probe in einen 100,0 ml Messkolben überführt und mit Wasser auf 100,0 ml aufgefüllt.
20,0 ml dieser Lösung werden mit 5ml 2N Natronlaugelösung und einer Spatelspitze Calconcarbonsäure verstetzt und mit 0,1 N Na2EDTA (f=0,983) bis zum Farbumschlag von rosa nach indigo titriert. Hierbei werden 8,55 ml Maßlösung verbraucht.
Anschließend werden weitere 20,0ml der oben hergestellten Lösung mit 5 ml 2 N Salzsäurelösung versetzt und soviel 2 N Ammoniaklösung hinzugefügt, bis der pH-Wert bei 9-10 liegt.
Dann wird mit 0,1 N Na2EDTA (f=0,983) gegen Eriochromschwarz T-Mischindikator bis zum Farbumschlag von rot nach grün titriert. Hierbei werden 41,00 ml Maßlösung verbraucht.
Berechnen Sie die Massenkonzentration "beta" an Calcium und Magnesium in der Probe.
13.07.2009 19:48 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

Enhadrei Enhadrei ist männlich
Copper


images/avatars/avatar-403.jpg

Dabei seit: 20.09.2006
Beiträge: 1.537
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Eigene Lösungsvorschläge?

Musterlösungen wird dir hier sicherlich niemand erstellen, schließlich haben wir ja auch alle selbst genug zu tun. Hilfe bei konkreten Problemen ist aber meist relativ schnell gegeben und wenn du deinen eigenen Lösungsvorschlag hinschreibst ist der auch schnell durchgegangen und eventuelle Fehler angemerkt.

__________________
Ein Blick über den Tellerrand - mein photographisches Schaffen:

www.namibia-pictures.de
14.07.2009 14:21 Enhadrei ist offline E-Mail an Enhadrei senden Beiträge von Enhadrei suchen Nehmen Sie Enhadrei in Ihre Freundesliste auf

kohlenstoff kohlenstoff ist männlich


images/avatars/avatar-281.jpg

Dabei seit: 31.08.2006
Beiträge: 131
Beruf: Chemietechniker
Dein "Chemiewissen": Chemie-Gott
Herkunft: Hagen

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mahlzeit!

Ein bissl Zeit hatte ich heute schon über...- zumindest für das, wozu ich aus dem Stehgreif eine Idee hatte (was die ungeliebte Thematik um pKs und Co. ausschließt...)

Zu 1a)

2000mL * 1,5200g/mL = 3040,0g

3040,0g * 0,62 + m2 * 0 = (3040,0g + m2) * 0,48
1884,8g = 1459,2g + 0,48m2
425,6g = 0,48m2
886,7g = m2

886,7g / 1,3761g/mL = 644,3mL aqua dest.


1b) ??? Stichwort Volumenanteil / Volumenkonzentration ???


zu 2)

0,2mol/L * 0,972 = 0,1944mol/L

0,150L * 0,1944 mol/L – V2 * 0 = (0,150L – V2) * 0,200mol/L
0,02916mol = 0,03mol – 0,200mol/L*V2
0,200mol/L*V2 = 0,00084mol
V2 = 0,0042L
4,2mL Wasser sind noch zu entfernen.


Zu3)

Das habe ich leider in der Ausbildung gehasst zu berechnen; bräuchte ich etwas Zeit, um wieder reinzukommen.


Zu 4a)

2Cu(NO3)2 + 4KI -> 2CuI + I2 + 4KNO3

2Na2S2O3 + I2 -> 2NaI + Na2S4O6

4b)

Mittelwert: Summe aller Messwerte dividiert durch Anzahl der Messwerte
Relativer Fehler: Abweichung der Messwerte vom „wahren Wert“ dividiert durch „wahren Wert“ *100
Standardabweichung: Wurzel aus (Summe der Quadrate der Abweichungen der Messwerte vom Mittelwert / Anzahl der Messwerte – 1)
(oder anders: Hast du einen Taschenrechner mit Statistikfunktion?!)
4c) (bin ich mir zu 89% sicher ;-)

0,89=m(Cu) / 7,80 g
6,942g = m(Cu)

6,942g -- 1000mL
xg -- 20mL

à 20mL*6,942g/1000mL=138,84mg

1mol Natriumthiosulfatlösung setzt offensichtlich 1 mol Cu um
M(Cu)=63,55g/mol

1mL Na2S2O4 c=0,1mol/L reagiert mit 6,355mg Cu
x mL reagiert mit 138,84mg

138,84mg*1mL/6,355mg=21,85mL * f = 21,91mL

21,91 mL hätten theoretisch verbraucht werden müssen.


Zu5) siehe oben...


Zu6)

Calconcarbonsäure ist der Indikator auf Calcium und ErioT auf Mg.

Na2EDTA setzt Erdalkalimetalle (zweiwertig) im Verhältnis 1:1 um.

M(Ca)=40,08g/mol
M(Mg)=24,305g/mol

Alle Mg und Ca Ionen aus den 20 mL Probe sind nach dem Auffüllen in den 100mL. Davon entnimmst du 20 mL, also 1/5.

1mL EDTA c=0,1mol/L setzt 4,008mg um
4,008*0,983*8,55*5=0,1684g Ca2+ in 100 mL
0,1684g / 0,02L = 8,42g/L Ca2+ in den 20mL Probe

1mL EDTA c=0,1mol/L setzt 2,4305mg um
2,4305*0,983*41,00*5=0,4898g Mg2+ in 100mL
0,4898g / 0,02L = 24,49g/L Mg2+ in den 20 mL Probe


Das habe ich heute in der Mittagspause gerechnet; falls jemanden etwas auffällt, kann er/sie sich gern äußern.

greetz

__________________
Der erste hat das Haar gespalten
und einen Vortrag darüber gehalten;
der zweite fügt es neu zusammen
und muss die Ansicht des ersten verdammen;
im Buche des dritten kann man lesen,
es sei nicht das richtige Haar gewesen.

Ludwig Fulda

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von kohlenstoff: 14.07.2009 15:18.

14.07.2009 15:18 kohlenstoff ist offline E-Mail an kohlenstoff senden Beiträge von kohlenstoff suchen Nehmen Sie kohlenstoff in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vielen Dank für deine Lösungsvorschläge.

Jetzt kann ich das nochmal selbst nachrechnen und schauen ob ich mit den anderen Aufgaben klar komme. Das Problem ist, ich kann keine konkreten Fragen stellen, wenn ich gar nicht weiß wie das funktioniert, deshalb wollte ich einige Aufgaben schon gelöst sehen, damit ich mit den zehn anderen Altklausuren zurechtkomme.

Nochmal vielen Dank!! :applaus:
14.07.2009 19:49 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich habe eine Frage zu dem Rechenweg der folgenden Aufgabe:


Eine 0,3 N Iodlösung hat einen Normalfaktor f von 1,081. Wieviel ml Wasser müssen zu 2,00 L dieser Iodlösung zugesetzt werden, damit die Lösung genau 0,3000 N wird?

Der Rechenweg lautet:

c1 x V1 x f1 + c2 x V2 x f2 = cges x Vges x fges

eingesetzt:

0,15 mol/l x 2 l x 1,081 + 0 mol/l x V2 x 1 = 0,15 mol/l x Vges x 1

=> Vges= ( 0,15 mol/l x 2 l x 1,081 ) / (0,15mol/l x 1) = 2,162 l
=> VH2O = Vges - VLösung = 2,162 l - 2 l = 0,162 l =162 ml



Meine Frage hierzu ist:

Wieso sind das 0,15 mol/l ? da steht doch 0,3 N.


Vielen Dank im Voraus.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von mdamla: 16.07.2009 18:55.

16.07.2009 18:30 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

kohlenstoff kohlenstoff ist männlich


images/avatars/avatar-281.jpg

Dabei seit: 31.08.2006
Beiträge: 131
Beruf: Chemietechniker
Dein "Chemiewissen": Chemie-Gott
Herkunft: Hagen

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mahlzeit!

1 N ist doch dasselbe wie 1mol/L ?!

0,3mol/L * 1,081 = 0,3243mol/L

0,3243mol/L * 2L + V2 * 0mol/L = (2L + V2) * 0,3mol/L
0,6486mol = 0,6mol + 0,3mol/L*V2
0,0486mol = 0,3mol/L*v2
162mL = V2


Keine Ahnung, ehrlich gesagt... :ueberleg:

greetz

__________________
Der erste hat das Haar gespalten
und einen Vortrag darüber gehalten;
der zweite fügt es neu zusammen
und muss die Ansicht des ersten verdammen;
im Buche des dritten kann man lesen,
es sei nicht das richtige Haar gewesen.

Ludwig Fulda
17.07.2009 15:07 kohlenstoff ist offline E-Mail an kohlenstoff senden Beiträge von kohlenstoff suchen Nehmen Sie kohlenstoff in Ihre Freundesliste auf

Enhadrei Enhadrei ist männlich
Copper


images/avatars/avatar-403.jpg

Dabei seit: 20.09.2006
Beiträge: 1.537
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
1 N ist doch dasselbe wie 1mol/L ?!


Ja genau. N ist die Molarität

Ich hätte auch mit 0,3 gerechnet... :ueberleg:

__________________
Ein Blick über den Tellerrand - mein photographisches Schaffen:

www.namibia-pictures.de
17.07.2009 15:59 Enhadrei ist offline E-Mail an Enhadrei senden Beiträge von Enhadrei suchen Nehmen Sie Enhadrei in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

....mhh... :ueberleg:

dann ist es aber sowieso egal, was man nimmt, solange es links und rechts dasselbe ist, weil es sich ja eh wegkürzt. aber ich glaube ich nehme da auch sonst lieber 0,3.

An Kohlenstoff: Ist die Formel, die du benutzt hast identisch mit der, die ich benutzt habe?? Weil du ja links und rechts V2 stehen hast, ich aber nur links. rechts ist bei mir Vges.
17.07.2009 17:12 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

kohlenstoff kohlenstoff ist männlich


images/avatars/avatar-281.jpg

Dabei seit: 31.08.2006
Beiträge: 131
Beruf: Chemietechniker
Dein "Chemiewissen": Chemie-Gott
Herkunft: Hagen

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Guten Morgen!

Ja- unsere Formeln sind letztlich identisch. Ich verrechne den Faktor f eben vorher. Das bekannte Volumen der Lösung , 2L (V1 in dem Sinne) und das unbekannte Volumen Wasser (V2) nennst du insgesamt Vges. Das entspricht im Grunde der Summe aus V1 und V2.

Ich bevorzuge diese Darstellung, weil ich sie für mathematisch korrekter halte, denn deine Formel mit V2 links und Vges rechts enthält so zwei Unbekannte, obwohl es anders ausgedrückt (2L + V2) nur eine ist.
(Es ist klar, was du meinst, aber mit zwei Unbekannten ließe sich die Gleichung nicht lösen.)

Einen wunderschönen, sonnigen Sonntag! rofl

__________________
Der erste hat das Haar gespalten
und einen Vortrag darüber gehalten;
der zweite fügt es neu zusammen
und muss die Ansicht des ersten verdammen;
im Buche des dritten kann man lesen,
es sei nicht das richtige Haar gewesen.

Ludwig Fulda
19.07.2009 09:22 kohlenstoff ist offline E-Mail an kohlenstoff senden Beiträge von kohlenstoff suchen Nehmen Sie kohlenstoff in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich habe keine Ahnung wie ein Durchmischungskreuz erstellt/berechnet wird.

Die Aufgabe lautet wie folgt:

Eine 66,00%ige Lösung soll mit einer 34,00%igen Lösung auf eine 52,00%ige Lösung verdünnt werden.
a) In welchem Massenverhältnis müssen die beiden wässrigen Lösungen gemischt werden?


Die Lösung für lautet laut meiner Assistentin wie folgt:

66%______34%
____\_____/______
______52%_______
_____/____\______
___18_____14___:2
____9______ 7



Wie berechne ich jetzt diese 18 und 14? Was muss ich mit den Zahlen oben anstellen??

Ich hoffe es kann mir jemand helfen. Ich wäre sehr dankbar.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von mdamla: 28.07.2009 22:47.

28.07.2009 22:44 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

Enhadrei Enhadrei ist männlich
Copper


images/avatars/avatar-403.jpg

Dabei seit: 20.09.2006
Beiträge: 1.537
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo mdamla,

hab grade leider wenig Zeit aber vielleicht hilft dir das hier ja schon einmal weiter:
http://www.tomchemie.de/Mischungsgleichu...chungskreuz.htm

Gruß Enhadrei

__________________
Ein Blick über den Tellerrand - mein photographisches Schaffen:

www.namibia-pictures.de
29.07.2009 08:05 Enhadrei ist offline E-Mail an Enhadrei senden Beiträge von Enhadrei suchen Nehmen Sie Enhadrei in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

vielen lieben dank, hat mir auf jeden fall fürs erste weitergeholfen!!!! :danke:
29.07.2009 20:41 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallöchen,

hab wieder eine Frage:

Also die Aufgabe lautet wie folgt:

Berechnen Sie die Stoffmengenkonzentration c und die Äquivalentkonzentration ceq der folgenden Lösungen:
a) 15,6457 g H2SO4 (100%) in 380,00 ml Wasser
b) 7,0000 g Kalimdichromat in 70,00 ml Wasser

Die Berechnungen lauten:

a) c=n/V n= m/M = 15,6457 g / 98 g/mol = 0,15965 mol
c = 0,15965 mol / 0,38 l = 0,420 mol/l
ceq = c x z = 0,420 mol/l x2 = 0,840 mol/l

b) c =n/V n =m/M= 7,0000 g / 294 g/mol = 0,0238 mol
c = 0,0238 mol/0,07 l = 0,340 mol/l

ceq = c x z = 0,340 mol/l x 6 = 2,041 mol/l



Meine Frage: Ist z=2 in Aufgabe a richtig?
und wieso ist z=6 in Aufgabe b? Ich weiß zwar, dass z die Wertigkeit ist, aber irgendwie kann ich es manchmal nicht nachvollziehen oder nicht anwenden.

Wäre für Hilfe sehr dankbar.
31.07.2009 15:13 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

Enhadrei Enhadrei ist männlich
Copper


images/avatars/avatar-403.jpg

Dabei seit: 20.09.2006
Beiträge: 1.537
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo mdamla,

die Angaben für z passen. Man rechnet bei den Äquivalent-Angaben alles immer auf einen Wert um der sozusagen der Menge eines einwertigen Stoffes entsprechen würde und die selbe Menge an entsprechend zu übertragenden Teilchen hat.

Im Falle der Säure wäre z.B. das zu übertragende Teilchen ein Proton. Die Schwefelsäure kann davon 2 Stück übertragen folglich muss ihre Konzentration mit 2 multipliziert werden um zur Äquivalentkonzentration zu gelangen. Damit kommt man zu Konzentrationswerten die auch wirklich auf den ersten Blick miteinander vergleichbar sind. Wenn ich dich fragen würde wie viel Milliliter einer 1molaren Natronlauge du zu 100ml einer Fumarsäurelösung der Konzentration 1mol/l geben müsstest um sie vollständig zu deprotonieren, könntest du dies nicht sagen ohne die Strukturformel zu kennen. Wäre hingegen angegeben, dass die ÄquivalentKonzentration 2mol/l beträgt wüsstest du sofort, dass 200ml nötig sind.

Man braucht sich bei solchen Angaben also keine Gedanken mehr über die Wertigkeit eines Stoffes zu machen.

__________________
Ein Blick über den Tellerrand - mein photographisches Schaffen:

www.namibia-pictures.de
03.08.2009 14:27 Enhadrei ist offline E-Mail an Enhadrei senden Beiträge von Enhadrei suchen Nehmen Sie Enhadrei in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich habe ein Problem mit einer Aufgabe:

Im Apothekenlabor ist die Waage defekt. Zur titrimetischen Bestimmung der Dichte einer 53,40%igen NaOH werden 16,70 ml der Lösung auf 2,0 l aufgefüllt. Man bestimmt die Äquivalentkonzentration ceq dieser neuen Lösung zu 0,1690 mol/l . Ermitteln Sie die Dichte p der 53,40%igen NaOH-Lösung.

Ich hab einen Lösungsansatz, jedoch ist der falsch, da er überhaupt nicht mit dem aus dem Seminar übereinstimmt.
25.08.2009 17:02 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

kann mir denn da niemand helfen :(((
02.09.2009 17:44 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

Marc
Molekül


Dabei seit: 20.10.2006
Beiträge: 337
Beruf: Chemiker
Dein "Chemiewissen": Dr. rer. nat.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo mdamla,

ich kann einen Lösungsweg beisteuern:

1. aus der Konzentration der verdünnten Lösung die Konzentration der
Ausgangslösung berechnen.

2. Dann über die Molmasse von NaOH berechnen, "wieviel Gramm NaOH"
in den 16,7 mL enthalten sind.

3. Über die bekannte Massenkonzentration berechnen, "wieviel Gramm H2O"
in den 16,7 mL sind (das ist dann der Rest, weil ja sonst nichts anderes enthalten ist).

4. über {Masse NaOH + Masse H2O} : 16.7 mL lässt sich die
Dichte berechnen.


Schöne Grüße
Marc
03.09.2009 08:44 Marc ist offline Beiträge von Marc suchen Nehmen Sie Marc in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

vielen dank!
werde es ausprobieren und schauen ob dasselbe rauskommt wie im seminar.

schönen tag noch!
08.09.2009 17:26 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

mdamla
Quark


Dabei seit: 13.07.2009
Beiträge: 11
Beruf: Student
Dein "Chemiewissen": Studienanfänger

Themenstarter Thema begonnen von mdamla
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

hallo,

bei folgender Aufgabe komme ich nicht weiter:

Berechnen Sie den Titerexponenten pT folgender Titrationen:

50,0 ml 1,0 N H3CCOOH wird mit 1,0 N NaOH gegen Phenolphthalein titriert.


Mein Ansatz:

n(H3CCOOH)= c x V = 1,0 mol/l x 0,05 l = 0,05 mol
cges = n/V = 0,05 mol / 0,1 l = 0,5 mol/l

aber jetzt komm ich irgendwie nicht weiter, weil ich soll auf pH= 9,22 kommen....:((
09.09.2009 00:23 mdamla ist offline Beiträge von mdamla suchen Nehmen Sie mdamla in Ihre Freundesliste auf

Theyearect Theyearect ist männlich
Quark


Dabei seit: 28.07.2018
Beiträge: 22
Beruf: Professor
Dein "Chemiewissen": Chemie LK
Herkunft: Berlin

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

die zweite montiert sie wieder zusammen.
29.10.2018 11:15 Theyearect ist offline E-Mail an Theyearect senden Beiträge von Theyearect suchen Nehmen Sie Theyearect in Ihre Freundesliste auf

Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
TOMCHEMIE » Tomchemie Forum » Protokolle » Rechenaufgaben zur quantitativen anorganischen Chemie

Forensoftware: Burning Board 2.3.6 pl2, entwickelt von WoltLab GmbH