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Zum Ende der Seite springen Trennung von Metall und Kunststoff
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nemesis nemesis ist männlich
Quark


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Trennung von Metall und Kunststoff Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich würde gerne in Erfahrung bringen, wie man am besten Kunststoffe und Metalle voneinander trennen kann.

Säure(n) scheidet wohl wegen der Handhabung und Entsorgung aus.
Ebenso wie die Verbrennung(Enstehung von Dioxinen)

was bleibt übrig?

danke & Gruß

Nemesis
23.01.2006 21:54 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

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wenn magnetisch, dann werden die immer über einen starken Magneten aussortiert, dann hättest du noch die Möglichkeit über die Dichte.. etc..

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23.01.2006 23:10 Paradoxtom ist offline E-Mail an Paradoxtom senden Homepage von Paradoxtom Beiträge von Paradoxtom suchen Nehmen Sie Paradoxtom in Ihre Freundesliste auf

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Quark


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schlecht, es handelt sich um zusammengesetzte Bauteile, sowie magnetische und nicht magnetische Metalle.
um über die Dichte zu Trennen, müßte die erst pulverförmig oder in Lösung sein.

Enstehen Dioxine bei Verbrennung auch über 1500-1800 Grad?
23.01.2006 23:16 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

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um was handelt es sich denn.. beschreib mal den Stoff genauer..

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24.01.2006 00:13 Paradoxtom ist offline E-Mail an Paradoxtom senden Homepage von Paradoxtom Beiträge von Paradoxtom suchen Nehmen Sie Paradoxtom in Ihre Freundesliste auf

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Oberhalb 1500° wirst du den Kunststoff vollständig verbrennen ... nur hat das ja mit trennen nichts mehr zu tun ... das sollte man doch möglichst anders machen, zum Einen wegen der Umweltbelastung, zum Anderen zur Rohstoffersparnis ;-)

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Non quia difficilia sunt non audemus, sed quia non audemus difficilia sunt.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. (Seneca)
24.01.2006 00:23 A.V. ist offline Homepage von A.V. Beiträge von A.V. suchen Nehmen Sie A.V. in Ihre Freundesliste auf

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@Paradoxtom
Eine Art von Elektronikschrott.

@A.V.
Umweltbelastung ist stets gegegben.
Ob Säure oder anderes, Ziel ist es doch sie gering wie möglich zu halten.

Wenn ich z.B. die Verbrennungtempatur durch das Verbrennen von Aluminium oder Magnesiumpulver erreichen könnte, würden sich die verbundenen Metall ja am Boden absenken. Hauptsache ich bin die Verbindung bzw. den Kunststoff los.
24.01.2006 18:36 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

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hast Du schonmal versucht, den Kunststoff irgendwie zu lösen?
Also mal die Bauteile mit THF, Aceton oder Dichlormethan versetzen und ne eit lang erhitzen (Rückfluss)... vielleicht geht das ja schon ..

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24.01.2006 18:46 A.V. ist offline Homepage von A.V. Beiträge von A.V. suchen Nehmen Sie A.V. in Ihre Freundesliste auf

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nein, bevor ich irgendws ausprobiere, wollte ich mich erst informieren.
Das Verfahren mit Magnesium/Aluminium ähnelt auch sehr stark dem Thermit-Schweißverfahren mit Eisen(III)oxid, wird ja eigentlich auch fast zu heiß.
eventuell auch zu teuer und nur was für Sylvester.
24.01.2006 18:59 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

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Probier mal die von A.V. genannten Lösemittel durch...

Thermit kannste vergessen, das wird richtig heiß..

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was ist THF? und Dichlormethan ist wohl auch nicht gesundheitsförderlich?
24.01.2006 20:19 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

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Zitat:
Original von nemesis
was ist THF? und Dichlormethan ist wohl auch nicht gesundheitsförderlich?


THF - Tetrahydrofuran ist ein organisches Lösungsmittel und gehört zur Stoffklasse der (cyclischen) Ether.



Tetrahydrofuran wird als Lösungsmittel für PVC, Polystyrol, Polyurethane, Cellulosenitrat, Klebstoffe und Lacke verwendet; es ist ein Zwischenprodukt bei der Polyamid-, Polyester- und Polyurethan-Herstellung, und es dient zur Gewinnung von Tetrahydrothiophen und Pyrrolidin. In zahlreichen organischen Reaktionen wird es aufgrund seiner Donorwirkung als Lösungsmittel eingesetzt.

Trinken sollst es nicht gerade.. hier das Sicherheitsdatenblatt

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24.01.2006 20:23 Paradoxtom ist offline E-Mail an Paradoxtom senden Homepage von Paradoxtom Beiträge von Paradoxtom suchen Nehmen Sie Paradoxtom in Ihre Freundesliste auf

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mmh, das Zeug ist wohl auch nicht leicht zu entsorgen, oder?

Als Anhaltspunkt und Probebrand, könnte ich doch ein paar(mehr) Wunderkerzen benutzen? ist doch auch 1 gramm Alu/5 gramm Eisen, das Bariumnitrat bräuchte man eigentlich doch gar nicht.

Ist klein und überschaubar der Versuch.
24.01.2006 20:40 nemesis ist offline E-Mail an nemesis senden Beiträge von nemesis suchen Nehmen Sie nemesis in Ihre Freundesliste auf

IBA
Quark


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RE: Trennung von Metall und Kunststoff Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

je nach den Materialzusammensetzungen ist ggf. eine mechanische Trennung erfolgreich.

bitte mal genau angeben, um was es sich handelt und aus welchem Bereich es kommt. Selbstverständlich sind Angaben wie Korngröße wichtig. ebenfalls um welches Kunststoffsorten und welche Metallsorten es sich handelt.
18.06.2009 12:35 IBA ist offline E-Mail an IBA senden Beiträge von IBA suchen Nehmen Sie IBA in Ihre Freundesliste auf

Enhadrei Enhadrei ist männlich
Copper


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Zitat:
bitte mal genau angeben, um was es sich handelt und aus welchem Bereich es kommt.


Öhm ich glaub nemesis arbeitet grad nicht mehr an dem Problem. Das Thema ist nun schon über 3 Jahre alt rofl

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18.06.2009 13:25 Enhadrei ist offline E-Mail an Enhadrei senden Beiträge von Enhadrei suchen Nehmen Sie Enhadrei in Ihre Freundesliste auf

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